"Naturschutz ist auch Klimaschutz"
Es wäre das größte Artensterben seit dem Verschwinden der Dinosaurier. Der Bund für Umwelt und Naturschutz prophezeit, dass bis 2100 rund 30 Prozent aller Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht sein werden. Obwohl sich die Politik verpflichtet hat, bis 2010 das Artensterben zu stoppen und im Falle von Seeadler, Fischotter, Wolf oder Luchs erste Erfolge erkennbar sind, bleibt die Lage dramatisch, so der Naturschutzbund Deutschland (NABU).
Durch die Erderwärmung und veränderte Niederschläge seien besonders Flora und Fauna der Alpen, der Moore, der Flüsse und Seen bedroht. Ausweichmöglichkeiten für bedrohte Arten gebe es kaum, da die meisten Naturschutzgebiete von einander isoliert sind. Ein erster wichtiger Ansatz sei es daher, die bestehenden Biotope miteinander zu vernetzen.
Der Umweltverein WWF fordert zudem größere Anstrengungen beim Artenschutz, auch international, da das durch den Menschen verursachte Artensterben neue Dimensionen angenommen habe. So stehe bereits heute ein Fünftel der bekannten Säugetierarten auf der roten Liste bedrohter Arten, bei den Amphibien sei es sogar jede dritte Art. Die häufigsten Ursachen: Klimawandel, Wilderei, Übernutzung und Lebensraumzerstörung. Es ist daher heute mehr denn je wichtig, die Tier- und Pflanzenwelt zu schützen und natürlichen Lebensraum zu erhalten.
Quelle: www.gmx.de


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